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Das Recht auf Schutz im Krieg und auf der Flucht

Kinder haben das Recht, im Krieg und auf der Flucht besonders geschützt zu werden. (Art. 22 und 38 UN-Kinderrechtskonvention)

Die Schweiz ist ein friedliches Land. Alle, die hier leben dürfen, haben grosses Glück. Leider gibt es unzählige Menschen, die in Ländern leben, in denen Krieg und Not herrschen. Tausende von ihnen machen sich täglich auf einen gefährlichen Weg in eine bessere Zukunft. Sie fliehen vor Gewalt, Hunger, Verfolgung und Tod. Darunter sind auch viele Kinder.

In dieser schlimmen Situation haben sie das Recht, besonders geschützt zu werden. Auch die Schweiz trägt dazu bei. Viele Hilfswerke helfen Kindern, die ihr Zuhause verlassen mussten. Sie richten Flüchtlingslager ein, sorgen dafür, dass genug zu essen und sauberes Trinkwasser vorhanden ist, dass Kinder zur Schule gehen und spielen können.

Beispiel: Eine traurige Geschichte

Marietta hat eine neue Mitschülerin bekommen. Adeeba kommt aus Syrien, einem Land, in dem seit vielen Jahren Krieg herrscht. Adeeba kann sich nicht erinnern, jemals im Frieden gelebt zu haben. Vor zwei Jahren musste sie zusammen mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern vor den Bomben in ihrer Heimat fliehen. Wo ihr Vater ist und ob er noch lebt, weiss das Mädchen nicht. Auf der Flucht erlebte die Familie schreckliche Dinge. Adeeba hat immer noch Alpträume und fürchtet sich vor lauten Geräuschen.

Langsam geht es Adeeba besser. Sie hat bereits gut Deutsch gelernt und findet in der neuen Klasse rasch Freundinnen. Nach und nach erzählt sie den Mädchen, was sie erlebt hat. Diese sind erschrocken und traurig und wollen Adeeba und allen anderen Flüchtlingskindern helfen. Zusammen mit ihrer Lehrerin und den Klassenkameraden überlegen sie, was sie tun könnten. Sie beschliessen, Geld zu sammeln, um ein Hilfswerk zu unterstützen, das Flüchtlingskindern hilft.

Die Klasse bastelt für einen Basar. Ausserdem üben die Kinder ein kurzes Theaterstück ein, in dem sie Adeebas Geschichte erzählen. Endlich ist es soweit. In der Turnhalle bauen sie ihren Verkaufsstand auf und servieren Kaffee, Tee und Kuchen. Das ganze Schulhaus ist eingeladen und Eltern und Grosseltern sind ebenfalls dabei.

Theraterstück

Das Theater ist ein Riesenerfolg. Auch die Erwachsenen sind betroffen vom Schicksal der Flüchtlinge und spenden viel Geld, das die Kinder an das Hilfswerk überweisen. Und sie beschliessen, den Basar auch nächstes Jahr wieder zu veranstalten. Niemand soll wegschauen und die Augen vor der Not von Flüchtlingskindern verschliessen. Nur wenn alle mithelfen, kann sich die Situation für diese Kinder verbessern.

  • Möchtest du dich auch für mehr Gerechtigkeit engagieren? Sprich mit deinen Lehrpersonen. Bestimmt haben sie Ideen, wie du mithelfen kannst, die Welt zu verbessern. Natürlich kannst du dich auch direkt an Hilfswerke wenden, die Flüchtlinge unterstützen. Deine Eltern oder Lehrer helfen dir wenn nötig bei der Suche nach einer geeigneten Organisation. Und auch die Beraterinnen und Berater von 147 kennen sich aus und geben gerne Tipps.
Patronat
Autor/-in
Eva Moser

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